Die besten Akkuschrauber im Test

Im Handwerk ist der Akkuschrauber zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Er ist immer griffbereit und wird genutzt, um schnell eine Schraube einzudrehen oder ein Loch zu bohren. Dafür soll er handlich sein, hohe Leistung bieten und lange Zeit ohne Netzanschluss auskommen. Doch genügen diese drei Kriterien allein nicht, um einen Akkuschrauber umfassend zu bewerten oder sogar mit anderen Modellen zu vergleichen.

Unsere Akkuschrauber Test Seite schafft einen guten Überblick und bringt Sie schnell zu den drei aktuellen Top Akkuschraubern. Lesen Sie weiter unten über wichtige Kriterien beim Akkuschrauber Kauf und Vergleich.


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Die top Modelle aus unserem Akkuschrauber Test 2016

Bild Akkuschrauber Zeiger zum Bestseller
Platz 1

Makita DF330DWE

10.8 V, 1.3 Ah, 14/24 Nm, 1 kg
350/1300 min-1, 0.8-10 mm

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(137 Meinungen)
Preis ab
122,95 €
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Platz 2

Bosch GSR 10,8-2-LI

10.8 V, 2 Ah, 14/24 Nm, .95 kg
400/1300 min-1, 1-10 mm

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(133 Meinungen)
Preis ab
129,00 €
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Platz 3

DeWalt DCD 710S2

10.8 V, 1.5 Ah, 24 Nm, 1.1 kg
400/1500 min-1, 1.5-10 mm

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(19 Meinungen)
Preis ab
183,95 €

Worauf es beim Akkuschrauber Test und Kauf ankommt

Vom Schlag- bis zum Impulsschrauber: die unterschiedlichen Typen

Ein kurzer Blick auf das Angebot namhafter Akkuschrauber Hersteller wie bspw. Makita, Bosch oder DeWalt macht schnell deutlich, dass Akkuschrauber häufig in mehrere Unterkategorien unterteilt werden. Hierbei sind die Unterschiede der einzelnen Varianten nicht immer unmittelbar ersichtlich. Unsere kurzen Definitionen helfen Ihnen.

Akkuschrauber Der Standard-Typ ohne weiteren Namenszusatz beschränkt sich in der Regel auf das Schrauben in Holz; in Fachkreisen spricht man vom „weichen Schraubfall“. Der „harte Schraubfall“ bezieht sich auf das Schrauben in Metalle und kann nur von Akkuschraubern mit ausreichender Drehzahl angemessen ausgeführt werden. Die Bits werden per Sechskant-adapter aufgenommen, wobei moderne Modelle auch andere Systeme aufweisen.

Akku Bohrschrauber Der wesentliche Unterschied zum gewöhnlichen Akkuschrauber besteht in einem zweiten Gang mit höherer Drehzahl. Während der erste Gang für Schraubarbeiten geeignet ist, dient der zweite Gang dem Bohren in Materialien wie beispielsweise Stein oder Beton. Wenn das Material jedoch zu hart ist, wird auch der Akku Bohrschrauber in die Schranken verwiesen und es muss der folgende Typ zum Einsatz kommen.

Bild Akku eines Akkuschraubers

Akkuschlagschrauber Es handelt sich bei diesen Schraubern um die kabellose Alternative zur Schlagbohrmaschine. Sie werden auch einfach als Schlagschrauber bezeichnet und können auf Wunsch das sogenannte Schlagwerk einsetzen. Die technischen Hintergründe im Testbericht sind zweitrangig; wichtig ist lediglich, dass zu der Drehbewegung des Bits oder Bohrers auch eine Schlagbewegung addiert wird. Der Bohrer oder die Schraube werden somit in das Material gehämmert. Selbstverständlich kann die Schlagfunktion auch ausgeschaltet werden, so dass der Akkuschlagschrauber auch nur zum Schrauben oder Bohren verwendet werden kann.

Akkuimpulsschrauber Den Ursprung hat dieser Typ in der Industrie, wobei der Antrieb nicht nur per Elektromotor sondern auch durch Pneumatik erfolgen kann. Der recht junge Trend der Impulsschrauber für den Privatbereich beschränkt sich auf den Einsatz von Elektroimpulsen, die hohe Drehmomente erlauben. Besonders beim Herausdrehen festsitzender Schrauben zeigt diese Variante ihre Stärken.

Das Problem mit der Leistung: Voltzahlen und Leistungsfaktoren

In den technischen Daten der einzelnen Modelle finden sich Angaben wie Spannung (in Volt V), Akkukapazität des Akku (in Amperestunden Ah) oder Drehmoment (in Newtonmeter Nm). Nun stellt sich die Frage, welche Angaben tatsächlich für die Leistung relevant sind. Nach der Definition der elektrischen Leistung zu Spannung multipliziert mit Stromstärke wäre das Drehmoment vernachlässigbar. In der Praxis spielt dieses jedoch eine wichtige Rolle.

Letztendlich ist das Zusammenspiel der einzelnen Daten entscheidend, wobei zumindest für die Akku-Leistung gilt: Je höher die Akkukapazität, desto länger ist auch Laufzeit des Schraubers. In Bezug auf die Voltzahl bei Akkus lässt sich die vorsichtige Tendenz angeben, dass die Leistung mit der Spannung anwächst. Wieso dies jedoch nicht pauschal gelten kann, zeigen die Erläuterungen der üblichen Spannungsklassen bei den Akkus.

SpannungBeschreibung
3,6 Volt

Diese Angabe findet sich vornehmlich auf Akkuschrauber Mini-Geräten, die für kleinere handwerkliche Arbeiten sinnvoll sind.

10,8 Volt

Geräte mit dieser Voltzahl nehmen eine wachsende Stellung auf dem Markt ein. Moderne Lithium-Ionen-Akkus ermöglichen Leistungen, die an Geräte mit höheren Spannungen heranreichen. Daher können sowohl Akkuschrauber als auch Akku Bohrschrauber mit dieser Angabe vorgefunden werden.

12,0/14,4 Volt

Beide Klassen werden in erster Linie für Akku Bohrschrauber verwendet, verlieren durch 10,8 V Geräte jedoch zunehmend an Bedeutung.

18,0 Volt

Die höchste Voltklasse wird für höchste Ansprüche und somit für Akku Schlagschrauber genutzt, die auch härteste Materialien gut bohren können.

Dieser Übersicht liegt ein interessanter Artikel in der selbst (ist der Mann) 02.2013 zum Thema Akkubohrschrauber und Akkuschrauber Tests zugrunde. Das bereits erwähnte Drehmoment der Akkuschrauber im Test lässt sich letztendlich als Kraft deuten, die beim Schrauben auf die Schraube oder beim Bohren auf die Wand wirkt. Es ist von den elektrischen Kennwerten, aber auch von mechanischen Kennwerten abhängig. Trotz der hohen Bedeutung im Test sind die Angaben der unterschiedlichen Hersteller nicht aufeinander abgestimmt, was vor allem an nicht einheitlichen Messverfahren liegt.

Grundsätzlich wird zwischen der Drehmomentermittlung für den weichen sowie harten Schraubfall unterschieden, wobei das Drehmoment im harten Schraubfall für gewöhnlich deutlich höher liegt. In einem Akkuschrauber Testbericht fließen in der Regel weitere Faktoren ein, die ein Gesamtbild über die Leistung der einzelnen Akkuschrauber gibt. Beispielhaft sollen an dieser Stelle noch die Parameter Wirkungsgrad,Übersetzung oder Lagerqualität genannt werden.

Keine Geschmackssache: Gänge und Bohrfutter bei einem Test

Der Trend weist eindeutig auf Geräte mit Schnellspannbohrfutter hin. Dieses kann dem Namen nach schnell und einfach per Hand geöffnet sowie geschlossen werden. Die in die Jahre gekommene Alternative stellen Systeme mit Bohrfutterschlüssel dar. Das Bohrfutter wird mit dem passenden Schlüssel geöffnet oder geschlossen, um Bits und Bohrer zu wechseln. Neben dem offensichtlichen Nachteil, dass der Schlüssel stets griffbereit sein sollte, neigen Akku-Bohrschrauber mit Schlüsselsystem zu Kopflastigkeit und unrundem Lauf. Fairerweise muss jedoch angeführt werden, dass der unrunde Lauf in den meisten Anwendungsfällen nicht zu bemerken ist, wodurch sich in der Regel beim Gerät keine Nachteile ergeben. Nichtsdestotrotz sind Schnellspannfutter die komfortablere Lösung und funktionieren gut.

Bei der Gangzahl verhält es sich ähnlich: Moderne Geräte verfügen über zwei Gänge mit unterschiedlichen Drehzahlen sowie Drehmomenten. Das Umschalten der Gänge bietet für verschiedene Anwendung deutliche Vorteile: So eignet sich der Gang mit geringer Drehzahl und hohem Drehmoment beispielsweise für das Bohren in Holz. Hohe Drehzahlen führen ansonsten zu hoher Reibung, welche wiederum das Holz erhitzt; die Konsequenz ist leicht ersichtlich. Der andere Gang mit hoher Drehzahl bis zu 1.400 U/min findet bei Bohrarbeiten in Mauerwerke Anwendung.

Kurzübersicht über die Technik der Akkus

Bild Akku eines Akkuschraubers

Das Kernelement bei einem Akkuschrauber ist natürlich der Akku, der nicht nur die Laufzeit sondern auch die Leistung beschränkt. Im Zusammenhang mit eben dieser Leistung wurde bereits auf Spannung und Kapazität der Akkus eingegangen. Doch wie verhält es sich mit den einzelnen Akku-Arten?

Allen voran müssen die modernen Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) angeführt werden. Testberichte weisen diverse Vorteile gegenüber anderen Technologien auf, wobei für Akkuschrauber vor allem die hohe Energiedichte sowie die langsame Selbstentladung genannt werden müssen.

Die auslaufende Alternative stellen NiMh-Akkus im Bereich der Akkuschrauber (Nickel-Metallhydrid-Akkus) dar, die wiederum eine Weitentwicklung der NiCd-Akkus (Nickel-Cadmium) sind. Letztere werden heutzutage nicht mehr verwendet, da sie unter anderem eine um 30 % verringerte Kapazität im Vergleich mit NiMh-Akkus aufweisen.

Testkriterien auf einen Blick: von Ergonomie bis Sicherheit

Nachdem die wichtigsten Kriterien bei einem Akkuschrauber Test bereits ausführlich erläutert wurden, möchten wir noch kurz auf weitere Aspekte eingehen, die in keinem umfassenden Test außer Acht gelassen werden dürfen. Gut schneiden hier die Geräte von Bosch und Hitachi ab

Ergonomisches Design Jedes elektrische Handgerät vom Staubsauger bis zum Akkuschrauber muss ergonomischen Ansprüchen gut genügen. Spätestens nach mehrstündiger Arbeit werden dem Nutzer Details wie etwa Griffform oder Schwerpunkt auffallen. Ein guter Akkuschrauber bietet höchsten Benutzerkomfort.

Leerlaufdrehzahl Die Drehzahl in den beiden Gängen wurde bereits im Test als wichtiges Kriterium für den Bohrfall im Rahmen einiger Testbericht angesprochen. Da sie belastungsabhängig ist, werden in der Regel die Drehzahlen im Leerlauf, also ohne Belastung, gemessen.

Ladezeit Moderne Lithium-Ionen-Akkus verfügen über Schnellladefunktionen, die den Akkuschrauber nach bereits 15 Minuten wieder einsatzbereit machen. Ein nicht aufgeladener Akku führt zu Arbeitsstillstand und Frust, wieso unangemessen lange Ladezeiten in unserem Test ein No-Go sind.

Lieferumfang Die meisten Modelle im Test kommen im stabilen Koffer mit allerlei Zubehör. Noch nicht selbstverständlich ist allerdings ein Ersatz-Akku, der jedoch unentbehrlich ist. Im Zusammenspiel mit kurzen Ladezeiten ergeben sich optimale Arbeitsbedingungen.

Sicherheit Auf Baustellen ist häufig ein gröberer Umgang üblich, weshalb sich an Akkuschrauber erhöhte Sicherheitsansprüche ergeben. Wir haben mehrere Test – darunter der Falltest sowie der Überlastungstest – durchgeführt, um die Testsieger mit gutem Gewissen empfehlen zu können.

Heimwerker und Profis

Da sich die Ansprüche an Akkuschrauber je nach Anwendungsfall teilweise stark voneinander unterscheiden, ist es sinnvoll, die Geräte jeweils für Heimwerker und Profis zu kategorisieren.

Heimwerker nutzen Akkuschrauber vornehmlich für leichtere Bohrarbeiten und verschrauben Hölzer. Gelegentlich werden härtere Steinwände herausgefordert, wodurch Geräte mit mittleren Leistungen genügen. Die zuverlässige 10,8 Volt Klasse erscheint daher die erste Wahl zu sein, wobei eine Akkukapazität von circa 2 Ah ausreicht. Zwei Gänge sollten unserer Meinung nach Pflicht sein und auch eine Schlagfunktion darf vorhanden sein, während der Benutzerkomfort ein wenig mehr in den Vordergrund rückt. Grundsätzlich begehen Sie beim Kauf einer bekannten Heimwerker-Marke (Bosch PSR, AEG, Black & Decker) sicherlich keinen Fehlerkauf.

Profis legen den Fokus auf maximale Leistungsfähigkeit, da sie sich häufig Stein- oder Betonwänden stellen und der harte Schraubfall Alltag ist. Selbstverständlich soll auch der weiche Schraubfall zuverlässig ausgeführt werden können, weshalb wiederum zwei Gänge und Schlagfunktion Pflicht sind. Modelle mit Spannungen ab 14,4 Volt und mindestens 3 Ah Akkukapazität der Profi-Marken (Bosch, Makita, Hilti, Metabo) erfüllen diese Forderungen.

Herstellervideo zum Bosch GSR 10,8-2-LI Professional




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